Fischerei

Geschäftsmodell: Fischerei

... denkst Du über deine Rolle als Chef nach?

Beispiel: 

Sogenannter Papa-Mama-Shop, also Ehepaar als Unternehmer. Vertreiben ein technisches Produkt.  Machen alles selbst – Entwicklung, Vertrieb, Versand, Auftragsabwicklung, fehlt nur, dass sie selbst putzen. Kaum Gewinn, bräuchten mehr Umsatz.

Was kann man tun?

– Mitarbeiter im Vertrieb einstellen? Besser später

.Schritt 1:
– Tätigkeiten analysieren, Aushilfe einstellen und Standard-Tätigkeiten abgeben. Sich in der frei gewordenen Zeit um Akquisition, Kundenkontakt und Marketing kümmern, also um Sachen, die Umsatz bringen. 

Was ist die Rolle des oder der Chefs in diesem Fall?  Auf keinen Fall Versandmitarbeiter und Auftragsbearbeiter.  Entwickler und oberster Verkäufer? Ja.

 

... selbst machen oder machen lassen?

Beispiel:

 

Eine kleine Firma lässt sich eine website machen. Schön und gut. Nach einer Weile  will man was ändern. Also geht man wieder zum Webdesigner und zahlt und zahlt und zahlt. Alternative? 

 

Klar. Man sucht sich einen, der einem eine Schulung in einem der vielen einfach zu bedienenden Tools für Webseiten verpasst und macht die Seite im Rahmen der Schulung selbst. In der Zeit, in der man dem Webdesigner die Änderungen angibt, hat man sie selbst gemacht – schneller und viel billiger.

 

Meistens hört man auf so einen Vorschlag: „Kann ich nicht.“ Das stimmt nicht. Richtig ist: „Will ich nicht“ oder „traue mich nicht.“ Aber die Folgekosten kann man bezahlen – oder?

 

Ich bin grundsätzlich der Ansicht, dass man lieber etwas in Bildung investiert, als alles, was man nicht kennt, an externe Dienstleister zu geben. 

 

... Firmenkauf - ja oder nein?

Manchmal kann man eine Firma kaufen – entweder im gleichen Gebiet tätig oder in einem komplementären. Im Prinzip gut, aber immer mit Vorsicht handeln:

 

– ist das Ergebnis gut? Warum wird sie verkauft, sieht der Eigner schwierige Zeiten kommen?

– wenn sie spezielles know how hat – kann man das billiger mit eigenen Leuten aufbauen?

– gibt es „Leichen im Keller“?

– etc., etc.

 

... sitzst Du am Wochenende in Deiner Firma?

So ist es bei vielen. Alte Erfahrung: Am Samstag arbeite ich viermal so schnell wie in der Woche. Der Grund ist klar: Keiner stört – kein Telefon, kein Mitarbeiter. 

 

Welchen Schluss ziehe ich daraus? 

 

Ab sofort bin ich für meine Mitarbeiter jeden Tag drei Stunden nicht zu sprechen und nehme auch keine Anrufe an. Wenn ich keine Mitarbeiter habe, nehme ich einen Telefonservice und stelle den halben Tag auf die um. Dann habe ich Ruhe und kann die Rückrufe später machen.

 

... Weißt du, wieviel du woran verdienst?

Diese Frage wird in der Regel forsch bejaht. Wenn man aber totzdem mal genauer reinschaut, wissen die meisten es eben doch nicht. Das ist aber saumäßig wichtig! 

 

... Kennst Du die Arbeitsprozesse in Deiner Firma?

Wirklich? Hast Du mal überlegt, in welche Kategorien Du diese einteilen kannst.

 

Am Ende kämst Du noch auf Ideen, wie man das ganze alternativ organisieren könnte

 

... Plan?

Weißt Du, was Du tust, wenn Du morgens in Deine Firma kommst, oder wartest Du einfach nur auf die Welle von Arbeit??

 

... Internet-Plattformen?

Hast Du Dich schon schon mal mit Internet-Plattformen beschäftigt? In immer mehr Bereichen setzen sich Plattformen mit viel Kapital zwischen dem Endkunden und dem eigentlichen Anbieter fest. Die schnappen den Anbietern den Kunden mit viel Werbeaufwand weg und vermitteln ihn gegen Gebühr an ihn. Ist für viele kleinere nicht schön, ist aber eben so. Sollte man im Auge behalten. Und kann in fast jeder Branche passieren. 

 

Im Internet passiert spätetstens zehn Jahre später immer das, was man heute für undenkbar hält.

 

... Kosten im Blick?

Erschreckend ist oft, wie mit Geld umgegangen wird. Es wird einfach geleast auf Teufel komm raus ohne darüber nachzudenken, was das Ganze am Ende kostet. Oder es werden sogenannte massgeschneiderte Lösungen angeschafft, die bei jeder Veränderung wieder umgeschneidert werden müssen. Teuer, teuer, teuer.

 

... Zeit mit Spam vergeigt

Hatte ein Gespräch mit einem Unternehmer mit 40  Mitarbeitern. Alle bekommen pro Tag ca. 80 Spam-mails. Habe vorgeschlagen, die email-Adressen zu ändern. 

Begründung: Jeder sieht seinen Spam-Ordner jeden Tag durch und vergeigt dabei Zeit.

Die Antwort: „Das geht nicht.“

Ich dachte, ich hätte mich verhört. Natürlich geht das. Muss man nur sauber vorbereiten. Aber so werden jeden Tag weiter 40 mal mindestens eine  Viertelstunde vergeigt…

 

 

... unendliche Geschichte

Kennt ihr das? Irgendeine notwendige Tätigkeit, die normalerweise in ein paar  Minuten erledigt ist, dauert stattdessen zwei Stunden. Und das passiert laufend. Versucht mal abzuschätzen, wie oft das geschieht und was das an Zeit kostet. Wenn ihr soweit seid, müsst ihr nur noch herausfinden, wie ihr es künftig verhindern könnt.

 

Wird fortgesetzt….

 

 

 

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